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Rufnummern:

Ortsbürgermeister:02605 / 3819

Kindergarten:02654 / 0000

Taxi-Charly:02605 / 2022

Gasth. Zur-Burg-Pyrm.:02605 / 962761

Gasthaus Charly:02605 / 4425

Bäckerei Fuhrmann:02605 / 2143

Elek. Geisbüsch:02605 / 2254

Naturheilpr. Göbel:02605 / 84545

Mang Cosmetics:02605 / 848830

Rühle Dachabd.:02605 / 2496

Schmitz Raumausst.:02605 / 8472870

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Pillig - Geschichte und Gegenwart:

Pillig, liegt am westlichem Rande des Maifeldes, an der Elz bzw. am Elzer Wasserfall, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Burg Pyrmont. Pillig ist eine sehr landwirtschaftlich geprägte Gemeinde, auch wenn hier heute nur noch drei hauptberufliche Landwirte tätig sind. - Die überwiegende Anzahl der Beschäftigten ist auswärts der Region tätig. Der kleine Ort mit ca. 530 Einwohnern ist seit 1996 anerkannte Dorferneuerungsgemeinde, was unschwer am äußeren Erscheinungsbild zu sehen ist.


Pillig heute:

Pillig ist heute eine lebendige Gemeinde, die ein aktives Vereinsleben und die Traditionen pflegt. Z.B. in der Fastnacht mit den Sitzungen der Möhnen und ihren Umzügen durch das Dorf. Das Eier-Schießen der St. Sebastian Schützen am Ostermontag ist auf dem Maifeld nicht nur einzigartig sondern auch bereits legendär. Inbesonders Gäste dürfen hierbei auch ohne eigenen Waffenschein ihr Können mit dem Luft- oder Kleinkaliber-Gewehr unter Beweis stellen.


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Die Ortsdurchfahrt

Aber auch die Ortsdurchfahrt kann sich sehen lassen. Rechts und links der Straße sind zahlreiche schmucke alte Häuser und Höfe zu sehen.

Die alte Schule in der Hauptstraße stammt aus dem Jahr 1910. Im Erdgeschoss mit einem Anbau aus dem Jahre 1998, befindet sich die Kindertagesstätte Löwenzahn. Hierbei sind auch die Kinder aus der Nachbargemeinde Naunheim untergebracht. Im 1. Stock wird zur Zeit ein Bürger- und Jugendraum eingerichtet.

Die St.-Firminus-Pfarrkirche grüßt schon von weitem die Besucherinnen und Besucher. Die Kirche ist ein Neubau aus dem Jahre 1772, eingeweiht 1776. Erhalten vom Vorgängerbau sind noch der alte Taufstein von 1603, sowie die Glocken von 1559 und 1564.


Römische Spuren: Villa Rustica

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Pillig wird erstmals urkundlich im Jahre 1212 n. Chr. erwähnt.

Die Besiedlung des Raumes ist aber nachweislich sehr viel älter. Davon zeugt die Villa Rustica, östlich von Pillig, in Richtung Sevenich. Leider ist dies nur im Ort auf einer kleinen Schautafel am Dorfplatz zu sehen.

Bei günstiger Wetterlage kann man aber auch aus der Luft, sogar heute noch, die immerhin ca. 1.600 Jahre alte, relativ große, längst untergegangene, römische Anlage betrachten.


Gemeindewappen:

Das heutige Pilliger Gemeindewappen (ab Juni 1991) gibt die Historie des Dorfes sehr gut wider: „In Rot ein schräglinker goldener Wellenbalken (Elzbach). Oben ein goldener römischer Tempel, unten eine goldene karolingische Münze mit schwarzem Innenfeld, belegt mit einen goldenen Kreuz, das von vier goldenen Kugeln bewinkelt ist.“ (Beschluss des Gemeinderates vom 16. April 1991) Die Gemeindefahne ist rot, in der oberen Hälfte sind die Drei Kreuze symbolisiert und in der Mitte ist das Wappen der Ortsgemeinde integriert.


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Historisch sind in Pillig aber auch zahlreiche andere, besondere Gebäude, z.B.:

Probsteihof

entstanden um ca. 1750, heute im Besitz der Familie Probstfeld.

Domkapitelhof

entstanden um 1600, heute im Besitz der Familie Frießem.

Ravengiersburger Hof

entstanden um 1480, der heute jedoch nicht mehr existiert (heutiges Raiffeisengelände).


Einzigartiger Schatzfund:

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Die karolingische Münze im Wappen symbolisiert den größten jemals in Deutschland gefundenen karolingischen Schatz.

In der Zeit von 1956 - 1961 wurde dieser in der Pilliger Heck durch einen Heimatvertriebenen aus dem Banat auf seinem Acker gefunden. - Insgesamt 1.790 Münzen. Die Hälfte davon ist im Landesmuseum in Trier ausgestellt.

Weitere Informationen zu Pillig Geschichte und Gegenwart finden sich in der Dorf- und Bildchronik, Pillig / Maifeld, Vulkan-Verlag, Bad Breisig 1996. Käuflich zu erwerben beim Ortsbürgermeister unter:


bürgermeister@gemeinde-pillig.de
Tilman Boehlkau, Ortsbürgermeister Pillig