Pillig - Geschichte und Gegenwart
Pillig, liegt am westlichem Rande des Maifeldes, an der Elz bzw. am Elzer Wasserfall, in unmittelbarer Nachbarschaft zur
Burg Pyrmont. Pillig ist eine sehr landwirtschaftlich geprägte Gemeinde, auch wenn hier heute nur noch drei hauptberufliche
Landwirte tätig sind. - Die überwiegende Anzahl der Beschäftigten ist auswärts der Region tätig. Der
kleine Ort mit ca. 530 Einwohnern ist seit 1996 anerkannte Dorferneuerungsgemeinde, was unschwer am äußeren
Erscheinungsbild zu sehen ist.
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Römische Spuren: Villa Rustica
Pillig wird erstmals urkundlich im Jahre 1212 n. Chr. erwähnt. Die Besiedlung des Raumes ist aber nachweislich sehr
viel älter. Davon zeugt die Villa Rustica, östlich von Pillig, in Richtung Sevenich. Leider ist dies nur im Ort auf
einer kleinen Schautafel am Dorfplatz zu sehen. Bei günstiger Wetterlage kann man aber auch aus der Luft, sogar heute
noch (siehe Luftbild von Horst Mahncke im Mai 2011), die immerhin ca. 1.600 Jahre alte, relativ große, längst
untergegangene, römische Anlage betrachten.
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Pillig heute
Pillig ist heute eine lebendige Gemeinde, die ein aktives Vereinsleben und die Traditionen pflegt. Z.B. in der Fastnacht
mit den Sitzungen der Möhnen und ihren Umzügen durch das Dorf. Das Eier-Schießen der St. Sebastian Schützen
am Ostermontag ist auf dem Maifeld nicht nur einzigartig sondern auch bereits legendär. Inbesonders Gäste dürfen
hierbei auch ohne eigenen Waffenschein ihr Können mit dem Luft- oder Kleinkaliber-Gewehr unter Beweis stellen.
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Die Ortsdurchfahrt
Aber auch die Ortsdurchfahrt kann sich sehen lassen. Rechts und links der Straße sind zahlreiche schmucke alte
Häuser und Höfe zu sehen.
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Kindertagesstätte
Die alte Schule in der Hauptstraße stammt aus dem Jahr 1910. Im Erdgeschoss mit einem Anbau aus dem Jahre 1998,
befindet sich die Kindertagesstätte Löwenzahn. Hierbei sind auch die Kinder aus der Nachbargemeinde Naunheim
untergebracht. 2009 konnte das Außengelände durch Zukauf erfreulicher Weise erweitert werden. Zusammen mit
den Eltern wurde die Freifläche naturnah umgestaltet.
Im 1. Stock wurde ein Bürger- und Jugendraum eingerichtet.
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Dorfplatz
Die St.-Firminus-Pfarrkirche grüßt schon von weitem die Besucherinnen und Besucher. Die Kirche ist ein Neubau aus
dem Jahre 1772, eingeweiht 1776. Erhalten vom Vorgängerbau sind noch der alte Taufstein von 1603, sowie die Glocken von
1559 und 1564.
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Große Hoffnung
Pillig hatte bis vor einigen Jahren noch 3 gut gehende Gastwirtschaften. Davon
hatten 2 Wirtshäuser eine Kegelbahnanlage, die auch sehr gerne von auswärtigen
Gästen benutzt wurde. Aus Gesundheits- und Altersgründen sahen sich
die Betreiber
teilweise Außerstande, ihre Gastwirtschaft weiter zu betreiben. Für unser altes "Gasthaus Charly",
welches bis vor kurzem von unserer Wirtin "Inge" allein betrieben wurde, gibt es wieder Hoffnung: Die Eheleute
Laubenthal lassen unseren "Charly" im neuen Glanz erstrahlen, mit der Firmierung: "Pilliger-Hof".
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Gemeindewappen
Das heutige Pilliger Gemeindewappen (ab Juni 1991) gibt die Historie des Dorfes sehr gut wider: „In Rot ein
schräglinker goldener Wellenbalken (Elzbach). Oben ein goldener römischer Tempel, unten eine goldene karolingische
Münze mit schwarzem Innenfeld, belegt mit einen goldenen Kreuz, das von vier goldenen Kugeln bewinkelt ist.“ (Beschluss
des Gemeinderates vom 16. April 1991) Die Gemeindefahne ist rot, in der oberen Hälfte sind die Drei Kreuze symbolisiert und
in der Mitte ist das Wappen der Ortsgemeinde integriert.
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Ansprechpartner
Bei Fragen bezüglich noch freier Baugrundstücke, oder zu eventuellen Leerständen innerhalb unserer Gemeinde
würde ich mich freuen, wenn Sie mich ansprechen:
Ihr Ortsbürgermeister Tilman Boehlkau, 56753 Pillig, Hauptstr. 42, Tel.: 02605 / 3819
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